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Alpenwirtschafts- & Naturlehrnpfad

Routen

Reproduktion mit Bewilligung von Swisstopo (BA046388)
Das Buch zum Weg ist erhältlich im Berggasthaus Golderli und in den Verkehrsbüros von Reichenbach und Kiental zum Preise von Fr. 9.80. Es enthält auf 124 Seiten nebst allen Tafeltexten mit über 200 farbigen Bildern viele zusätzliche Infos zu versch. Themen wie z.B. Aus den Anfängen des Tourismus, Geschichte der Gde. Reichenbach, Bauern erzählen aus Ihrer Kindheit und vieles mehr. Wer das Kiental liebt wird begeistert sein von diesem Buch.  
Der Lehrpfad verfügt über zwei Feuerstellen. Die eine mit wunderbarar Sicht hinunter auf denTschingelsee, die andere beim Bundsteg. Bräteln zaubert den Kindern ein lächeln ins Gesicht und Erwachsene fühlen sich in die Jugendjahre zurückversetzt.  
Bei Tafel Nr. 5

Wie schwer mag die sein?
 
Beim Thema Bergwald

Tafel Murmeltiere und Geologie
  Hier sind wir beim höchsten Punkt der längeren Wanderung angelangt, bei den Murmeltieren, dem Ort der Stille. Auf der Rückseite der Tafel gibts Infos über die Geologie des Tales. Von hier sieht man auch gut hinauf zur bekannten Blümlisalphütte am Hohtürlipass.
Alpwirtschafts- und Naturlehrpfad
Kiental –Griesalp
 
Was gibt es unterwegs zu entdecken?
 
Hauptinformationstafel beim Start
Übersichtsplan, was ist wo? Angaben zu den beiden Wanderungen, Ziele des Weges, Sponsoren
 
Tafel 1
Pflanzengesellschaften, die Rottannen (oder subalpine) Stufe, Heidelbeere, Eberesche
 
Tafel 2
Gletschertöpfe und Strudellöcher, wie entstehen sie? Warum heissen sie nicht Gletschermühlen?
 
Tafel 3
Zügel oder Fahrweg, über Traditionen , Kuh-Hierarchie, Organisation der Alp. Sinnes-station: mit richtiger Treichel und gleich schwerem Stein als Gewichtsversgleich
 
Tafel 4
Gebirgs-Waldameise, Lebensweg einer Ameise, Gründung einer Kolonie, Hochzeitsflug.
 
Tafel 5
Tschingelsee, Entstehung durch Unwetter, warum gibt es Erdrutsche? Gleichgewicht in der Natur, Sinnesstation: Baumstamm zum balancieren, was geschieht, wenn wir das Gleichgewicht verlieren?
 
Tafel 6
Bergwald, welche wichtigen Funktionen hat der Wald? Unterschied Rot- und Weisstannen, was sind Flechten? Sinnesstation: warum tönen verschiedene Hölzer so unterschiedlich?
 
Tafel 7
Fauna in der Region Griesalp, speziell vorgestellt werden Alpensalamander (Rägemoli), Gämse und Fledermäuse
 
Tafel 8
Alpenblumen und Alpweiden, Was bedeutet wohl der Spruch „Romeye, Muttern, Adelgras, das beste wars wo ds Chueli frass“? Welche Pflanzengesellschaften treffen wir hier an?
 
Tafel 9
Von Alpweiden und Kühen, wer weidet wo (Fresshierarchie!)? Wieviel frisst und trinkt eine Kuh pro Tag? Was ist ein Wiederkäuermagen?
 
Tafel 10
Bergbach, Wasser und Eis formen die Landschaft, Täler, Schluchten, Klüfte. Sinnesstation: mit Hammer und Meissel versuchen den Fels zu verändern. (Leider wurden diese Werkzeuge bereits nach 2 Wochen gestohlen!)
 
 
Tafel 11
Über der Waldgrenze, Erklärung des Panoramas, Leben über der Waldgrenze, wunderbare Anpassung der Natur
 
Tafel 12
Karren, Regenwasser löst Kalkstein, wie entstehen Karren und Höhlen? Geschichten um Karrenfelder
 
Tafel 13 (Ort der Ruhe und des Schauens)
13 A: Alpenmurmeltier, Steinadler, wie leben diese Tiere? Warum schläft man wie ein Murmeltier? 13B: Geologie, wie entstanden die Alpen? Was können wir hier speziell sehen? Wie tasten wir uns an die Geologie?
 
Tafel 14
Alpkäsereibetrieb Bundalp, Arbeit der Älpler, Energieversorgung, Lägerflora
 
Tafel 15
Wie macht man Käse? Von der Milch zum Alpkäse oder Mutschli, Schaukäserei
 
Tafel 16
Alpenerlen und Zwergstrauchvegetation, was ist das Besondere an diesen Pflanzen? Was haben die Ziegen damit zu tun?
 
Tafel 17
Borkenkäfer, Warum gibt es Borkenkäfer-Invasionen? Was gibt es für Massnahmen dagegen?
 
Tafel 18
Gletscherbach, warum ist Gletscherwasser trüb? Rückgang der Gletscher, Gletscherfloh, das weisse Golde der Alpen. Sinnesstation: anhand des drehbaren, mit Gletscherwasser gefüllten Zylinders kann erlebt werden, warum Gletscherwasser trüb ist
 
Tafel 18B
UNESO-Welterbe, Der hintere Teil des Kientals wird Teil des UNESCO-Welterbe Aletsch- Bietschorn. Warum? Was ist der Zweck? Was bedeutet das für die Landschaft?
 
Tafel 19A
Alpkäsereibetrieb Steinenberg, Tagesablauf einer Älplerfamilie, etwas über die Schweinemast: vom Ferkel zum Schwein
 
Tafel 19B
Wie macht man Käse? Von der Milch zum Alpkäse oder Mutschli, Schaukäserei
 
Tafel 20
Fleisch, Wolle Milch, Mutterkuh- und Ammenhaltung, was bedeutet Berner Oberland-
Originalprodukt? Alternative Nutztiere
 
Auf allen Tafeln hat es Fragen Rätsel und Tipps, die sich an die Kinder (Rägemoli), aber / und auch an Erwachsene richten. Es gibt auch viele Möglichkeiten zum berühren, fühlen, spüren, und beobachten.
 
Für Fragen bezüglich des Alpwirtschafts- und Naturlehrpfades wenden Sie sich an die Initiantin Frau B. Jost, gebejost@bluewin.ch Tel. 033/676-31-32.

Alpkäserei Steinenberg
  In den Alpkäsereien Bundalp und Steinenberg ist es zum Zuschauen beim Käsen zwischen 11.00 und 12.00h am interessantesten. Die Sennerin nimmt dann den Käse aus dem Kessi. Sie verkauft Ihnen gerne von ihrem feinen Alpkäse und Mutschli.
Lassen Sie sich von Daniela oder Fritz Gerber auf Alp Steinenberg - nicht weit vom Berghaus Golderli -  ein feines Stück Alpkäse abschneiden.